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Was der Proxy sieht und was nicht

Was der Proxy sieht und was nicht

Der Zugangsproxy ist ein Tunnel, kein Zwischenhändler. Ihr Browser baut die verschlüsselte Verbindung direkt zu Ihrem System auf; der Proxy leitet nur die verschlüsselten Pakete weiter. Er entschlüsselt nichts und kann es auch nicht.

Der Proxy sieht Der Proxy sieht nicht
welcher Benutzer sich verbindet (Tages-Zugangsdaten) Ihr CMS-Kennwort
den Zielhost und den Port (firma.de:443) die aufgerufenen Seiten (/wp-admin/…)
Zeitpunkt, Dauer, Datenmenge Cookies, Formulardaten, Inhalte
erlaubt oder verweigert

Das Zertifikat, das Ihr Browser prüft, ist das Ihres Systems — nicht eines des Proxys. Ein falsches Zertifikat würde der Browser melden wie immer.

Was der Proxy prüft

Bei jeder Verbindung: gültige Tages-Zugangsdaten, Zugang aktiv, Ziel ist Port 443, und dieser Benutzer darf diesen Host. Alles andere wird abgewiesen. Der Proxy ist kein allgemeiner Internet-Proxy — ein Aufruf von google.de über ihn bekommt 403.

Die Erweiterung ist nur Komfort: Sie schaltet den Proxy für gewählte Hosts ein. Die Sicherheit liegt im Proxy, der jede Verbindung selbst prüft. Wer die Erweiterung umgeht und den Proxy von Hand einstellt, gewinnt nichts.

Die Zugangsdaten

Je Benutzer und Tag ein Benutzername und ein Kennwort, abgeleitet aus einem Geheimnis, das nur der Admin kennt. Der Proxy bekommt Prüfsummen, keine Kennwörter. Um 04:00 Uhr wechselt der Tag; der alte Satz gilt noch 30 Minuten weiter, damit nichts abbricht.

Wird Ihr Zugang gesperrt, ein Recht entzogen oder eine Zugehörigkeit ausgeschaltet, verteilt der Admin das innerhalb von fünf Minuten an den Proxy; nach spätestens 15 Minuten ist der Zugang zu.

Was Sie tun sollten

  • Backend-Zugriff nur einschalten, wenn Sie ihn brauchen. Für den Blick auf die Kopie ausschalten.
  • Browser, die Sie nicht mehr nutzen, im Profil widerrufen.
  • Den Kopplungscode nicht weitergeben — wer ihn im Admin eingibt, bindet den Browser an sein Konto.